Andrews Geschichte über den Missbrauch von Entscheidungsbefugnissen

Andrew hat seinen Sohn Michael zu seinem Entscheidungsträger für finanzielle Entscheidungen gemacht. Nachdem Andrew einen Schlaganfall erleidet, verstößt Michael gegen einige seiner Pflichten als ernannter Entscheidungsträger.

Zuletzt aktualisiert: 12. Juli 2024
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Andrew hat seinen Sohn Michael zu seinem Entscheidungsträger für finanzielle Entscheidungen gemacht. Michael ist befugt zu handeln, wenn Andrew nicht entscheidungsfähig ist.

Andrew erleidet einen Schlaganfall und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Es ist ein leichter Schlaganfall, der ihn nur kurz beeinträchtigt. Er ist weiterhin in der Lage, finanzielle Entscheidungen zu treffen.

Michael versteht nicht, dass die Vollmacht noch nicht begonnen hat, weil sein Vater noch entscheidungsfähig ist. Ohne seinen Vater zu konsultieren, teilt Michael dem Krankenhauspersonal mit, dass er die Kosten für alternative Behandlungen für seinen Vater übernehmen wird.

In diesem Beispiel hat Michael gegen einige seiner Pflichten als ernannter Entscheidungsträger verstoßen.

Er handelte aufgrund einer Befugnis, die er noch nicht hatte. Selbst wenn die Befugnis bereits bestanden hätte, sollte Michael seinen Vater dabei unterstützen, sich so weit wie möglich an der Entscheidung zu beteiligen.

In diesem Beispiel kann Andrew die Vollmacht widerrufen, wenn er mit der Art und Weise, wie sein Sohn die Vollmacht ausgeübt hat, unzufrieden ist und er die Entscheidungsfähigkeit besitzt, dies zu tun. Wenn er nicht entscheidungsfähig ist, kann Andrew oder eine andere Person, die ein Interesse an seinen Angelegenheiten hat, bei der zuständigen Stelle einen Antrag auf Widerruf der Vollmacht stellen.