Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts zeigen:
Vernachlässigung ist weit verbreitet und geht häufig mit Zwangskontrolle, Missbrauch und sozialer Isolation einher.
Vernachlässigung ist eine unterschätzte Form häuslicher Gewalt.
Verwandte, insbesondere primäre Betreuungspersonen, sind die mutmaßlichen Haupttäter.
Die Einbeziehung von Dienstleistern, insbesondere aus den Bereichen Altenpflege und Behindertenbetreuung, kann einen Schutz bieten, doch in schweren Fällen von Vernachlässigung fehlt oft eine solche Unterstützung.
Soziale Isolation ist ein wichtiger Risikofaktor: 44 Prozent der Berichte betreffen Menschen, die sozial isoliert sind.
Es besteht ein dringender Bedarf an frühzeitigen Interventionen, einer verbesserten Koordinierung der Dienstleistungen und einer stärkeren Sensibilisierung für kriminelle Vernachlässigung.
Nicht jede Vernachlässigung ist absichtlich. Stress bei den Pflegepersonen und mangelnde Gesundheitskompetenz tragen wesentlich dazu bei.
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